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Presse-Informationsveranstaltung vom 7. Oktober 2019

Allgemein

Presse-Informationsveranstaltung vom 7. Oktober 2019

 

Am 7. Oktober fand im Wiesenthaler K3, in Oberwiesenthal, eine öffentliche Presse- und Bürger-Informationsveranstaltung statt, die über die aktuellen Vorbereitungen zur FIS Nordic Junior +U23 Cross Country Ski Weltmeisterschaft informiert hat. Nach einer kurzen Einleitung in den Presseteil der Veranstaltung durch den Bürgermeister von Kurort Oberwiesenthal - Mirko Ernst, übernahm der Geschäftsführer des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. - Christian Freitag das Wort. 

 

Die Informationsveranstaltung diente in erster Linie dazu, die Sponsoren der Veranstaltung vorzustellen und über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf den Event, der vom 28. Februar bis 8. März stattfindet, zu informieren.

 

Von den Sponsoren waren Herr Veit vom Ostdeutschen Sparkassenverband, Herr Manz von der Erzgebirgssparkasse, Herr Meixner von der CAP PARTS AG und Herr Voigt, Kaufmännischer Leiter der Nickelhütte Aue GmbH anwesend.  

 

Roland Manz, Vorsitzender des Vorstandes der Erzgebirgssparkasse: „Die Partnerschaft zwischen der Erzgebirgssparkasse und dem WSC dauert ja nun schon seit fast 30 Jahren an und wir sind wirklich Partner, die schon vieles miteinander gestemmt haben. Daher empfanden wir die Idee der Junioren Ski-Weltmeisterschaft in Oberwiesenthal als positiv, da sie ja schon recht konkret war, als der WSC damit zu uns gekommen ist. Wir stärken die Region wo auch immer es geht, nach innen, sowie auch nach außen und beim WSC wussten wir, dass das Geld, was wir investieren auch gut umgesetzt werden würde.“

 

Herr Veit, Ostdeutscher Sparkassenverband: „Unsere Zusammenarbeit liegt auch in der Geschichte der Sparkassen-Ski-Arena, welche wir bereits bei ihrer Errichtung unterstützt haben. Seit 2006 sind wir auch regelmäßig hier zum Sparkassen-Langlauf, die Sparkasse brennt für diesen Sport und nimmt das Vertrauen der Menschen, ihrer Kunden ernst. Wir geben ihnen auch gern auf diesem Weg etwas zurück.“

 

Die Errichtung eines gemeinsamen internationalen Trainingszentrums nach der JWM 2020 ist dabei das langfristige Ziel des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V., der tatkräftigen Sponsoren und Partnervereine.

 

Herr Meixner von der CAP PARTS AG: „Ich bin nun schon seit 28 Jahren im Erzgebirge und fühle mich hier wohl. Ich fühle mich mit der Region verbunden und möchte dies gern weiter voran bringen. Ich selber bin kein Wintersportler, aber über die Ausbildung von mittlerweile 70 Auszubildenden, die ihre Lehrzeit bei uns absolviert haben, wollen wir auch weiterhin die Region unterstützen. Ich wünsche mir, dass die JWM ein voller Erfolg wird.“

 

Herr Voigt, Geschäftsführer der Nickelhütte Aue GmbH: „Die Nickelhütte ist ein besonders traditionsreiches Unternehmen mit 384 Jahren Geschichte in der Region. Daher ist unser Motto die Verbundenheit zwischen Fortschritt und Tradition und dabei spreche ich nicht nur von der wirtschaftlichen Tradition, sondern verbinde damit auch zunehmend die sportliche Tradition im Erzgebirge und dieser gegenüber fühlen wir uns verpflichtet und unterstützen daher den WSC und seine Partner bei seiner Arbeit. Der Skisport hat eine lange Tradition im Erzgebirge auch dieser sind wir verbunden.“

 

Ein Dank ging auch an die Crottendorfer Räucherkerzchen, die 25.000 Tütchen mit Räucherkerzen gefertigt haben, um den Duft des Erzgebirges zur Bewerbung der JWM 2020 in die große weite Welt hinaus zu tragen. „Die Hilfe aus der Region haben wir gern geleistet und den WSC mit unseren Produkten bei der Vermarktung der Junioren-Ski-WM unterstützt“, sagte Herr Paul. „Das Erzgebirge steht für Wintersport und ich hoffe, dass es noch viele weitere, auch kleinere Sponsoren geben wird, die dieses tolle Projekt unterstützen werden.“

 

„Die sportlich-moderne Tradition des Erzgebirges soll mit Hilfe unserer Sponsoren und Partner nach außen getragen werden. Daher bedanke ich mich bei allen unseren Sponsoren und Partnern für ihre tatkräftige Unterstützung bei unserem internationalen Nachwuchs-Projekt“, schließt Christian Freitag die Vorstellung der Sponsoren ab. „Wir mussten viele Steine aus dem Weg räumen auf dem Weg zur Junioren-WM. Daher bedanke ich mich auch besonders bei unserer Präsidentin, Frau Heike Smolinski. Es ist nicht so alltäglich für mich, dass jemand, der auch hauptamtlich so eingespannt ist, sich so viel Zeit nimmt, um uns so tatkräftig zu unterstützen. Unser Team, dem Bürgermeister, dem Landrat sowie allen Wegbegleitern gilt hierbei mein ganz persönlicher Dank.“ 

 

Nachdem noch etwas genauer auf den aktuellen Stand des Marketingsplanes für die Veranstaltung und die einzelnen Partner, zum Beispiel auf die Hotels rund um den Fichtelberg etc, eingegangen wurde, kam noch einmal das Thema auf die Baumaßnahmen in Vorbereitung auf die JWM 2020 zu sprechen. Der Baustand des Tunnels an der Sprungschanze liegt zeitlich im Plan. Der Tunnel wurde hauptsächlich für die Nutzung von Rettungs- und Versorgungsfahrzeugen gebaut und wird vorwiegend im Winter genutzt werden. Alle Maßnahmen liegen auch im Finanzplan. Die Fertigstellung bis zum Winter ist realistisch. Diese soll bis Mitte November erfolgen.

 

Auch die Verbindungsstraßen und Parkplätze, sowie die Infrastruktur, die notwendig ist, um die Sportstätten zu erreichen, werden bis zur Durchführung der Veranstaltung fertig optimiert sein. 

 

Mirko Ernst, Bürgermeister von Kurort Oberwiesenthal hat sich des weiteren zum Thema Mountain-Climber geäußert. Die Freie Presse hat vor einigen Tagen ausführlich zu diesem Thema berichtet. Her Ernst ließ dabei keine Frage offen: „Die Stadt Oberwiesenthal ist als Bauherr sehr unzufrieden mit dem Hergang der Baudurchführung. Der Bauverzug beläuft sich aktuell auf rund zwei Jahre. Seit dem Baubeginn im Juni 2016 entstehen immer wieder technische Probleme, die nicht tolerierbar sind. Die Verzögerung ist nicht nur in Vorbereitung der JWM, sondern auch für den Betrieb als Trainingsstätte nicht hinnehmbar. Nur ein Hersteller hatte sich imstande gefühlt dieser mit den sportlichen Partnern abgestimmten Ausschreibung nachzukommen. Die Details hierzu sind vertraglich festgesetzt, der Auftragnehmer ist also verpflichtet diese so umzusetzen, wie ausgeschrieben. Die Probleme, die es noch zum Sommer Grand Prix gab, sind mittlerweile beseitigt. Es werden allerdings aktuell mehrere Varianten für einen Plan B geprüft.“